Die verschiedenen Formen des Tanzes
Was ist Was?
Klassisches Ballett:
Als bedeutendste Form des Bühnentanzes entfaltet das klassische Ballett in allen Altersstufen den persönlichen tänzerischen Ausdruck, wobei sowohl Körperhaltung und Musikalität als auch Disziplin gefördert werden. Der Unterricht besteht in seinem Aufbau aus Übungen an der Stange, Übungen im Raum, sowie Sprung- und Drehkombinationen.
Jazz Dance:
Als eigenständige Bühnentanzform repräsentiert diese Form des Tanzes grundlegende Technik, gepaart mit purer Tanzfreude.
Der Unterricht zeichnet sich durch einen klaren pädagogischen Aufbau aus.
Ein präzises, technisches Exercise, dynamische Diagonalen und sehr abwechslungsreiche tänzerische Kombinationen. Optik, Tempo, Musik und Inszenierung sind vielseitig und stets am Puls der Zeit ausgerichtet, wodurch die Individualität eines jeden Tänzers gefördert wird.
Tänzerische Früherziehung:
Für die Altersgruppe zwischen 4 und 6 Jahren stellt die Tänzerische Früherziehung ein wichtiges Aufbauelement für die weitere Tanzausbildung dar.
Kreativ und fantasiereich werden die Kinder in spielerischer Form an die Anforderungen des klassischen Balletts herangeführt. Mit viel Freude an der Bewegung werden Musikalität, Beweglichkeit, Koordination, Motorik und Ausdauer trainiert und gefördert.
Contemporary Dance (Zeitgenössischer Tanz):
Der Contemporary Dance basiert auf verschiedenen Tanztechniken des Modern Dance, der sich Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts von den starren Konventionen des klassischen Balletts loslöste.
Im Unterricht wird mit den verschiedenen Prinzipien der Limon-, Cunningham- und Grahamtechnik gearbeitet, die in Kombination Kraft und Kontrolle aufbauen, um frei fließende Bewegungen zu unterstützen. Strukturierte Übungen und Bewegungsabläufe befassen sich mit den Grundsätzen von Stabilität und Labilität, Fallen und Abstoßen, der Nutzung von Gewicht, Schwerkraft und Dynamik und dem gezielten Gebrauch von Raum und Musik.
Commercial Streetdance:
Lass dich vom Rhythmus packen und wecke den Tänzer in dir.
Spritzigkeit, Intensität und vor allem Spaß kommen in dieser Stunde nicht zu kurz. In der Streetdance-Class werden Choreografien ganz im Stil der Musikvideos getanzt. Elemente aus verschiedenen Tanzbereichen (HipHop, Jazz, etc.) werden genutzt und zu temporeichen Kombinationen miteinander verbunden.
Flamenco:
Eine anspruchsvolle Kunstform aus Gesang, Rhythmus, Gitarre und Tanz.
Der Flamenco der Zigeuner Andalusiens (Gitanos) ist getanzte Selbstbehauptung. Darin verleihen sie ihrem Schmerz, ihrem Stolz, und auch ihrer Lebensfreude Ausdruck. Im Unterricht werden die Grundlagen des Flamencotanzes vermittelt. Dazu gehören Geschichte und Ursprung, die verschiedenen Tänze, Arm- und Fußtechnik und das Entwickeln von Rhythmusgefühl. Choreografien sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Unterrichtsstunde. Von Anfang an wird großen Wert auf den persönlichen Ausdruck und somit die Stärkung des Selbstvertrauens eines jeden Schülers gelegt.
Stepptanz:
Rhythmus/Percussion oder Eleganz, klassisch wie Fred Astaire oder Modern wie die “Tap Dogs” -Stepptanz bietet eine unglaublich breite Palette an Ausdrucksmöglichkeiten. In den letzten Jahren hat die Bedeutung dieser afro-europäischen Tanzform, die später in Amerika den letzten “Schliff” bekam, wieder mehr zugenommen. Stepptanz ( Tap Dance ) stärkt das Rhythmusgefühl und verhilft auch Anfängern zu schnellem Erfolg. Die Musik geht von Jazz bis Pop – alles, was Spaß macht.